Jahrbuch 2025

D·I·R Jahrbuch 2025: Assistierte Reproduktion in Deutschland

Das Jahrbuch des Deutschen IVF-Registers e.V. (D·I·R)® dokumentiert die Ergebnisse der assistierten Reproduktion in Deutschland. Diese Online-Fassung enthält alle Auswertungen der Druckausgabe als lesbare Tabellen, interaktive Diagramme und kurze Zusammenfassungen je Kapitel.

Titelseite des D·I·R Jahrbuchs 2025: Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie, Sonderheft 1/2026

Kernzahlen

erfasste Behandlungszyklen 2025 (alle dokumentierten Frisch- und Auftauzyklen)
139.907
Schwangerschaftsrate pro Embryotransfer, Frischzyklus 2025
30,2 %
Schwangerschaftsrate pro Embryotransfer, Kryozyklus 2025
31,5 %
kumulative Schwangerschaftsrate nach vier Transfers
70,8 %
Mehrlingsgeburten Frisch- und Kryozyklen 2024 (2016: 20,4 %)
6,0 %
Kinder nach IVF in Deutschland geboren (1997–2024)
457.280

Einführung

Für die Öffentlichkeit

Sonderauswertungen

Allgemeiner Überblick

Ergebnisse IVF, ICSI, Auftau

Kumulative Raten und mehr

Labor-Indizes

Geborene Kinder

Indikationen, Stimulation, Komplikationen

FertiPROTEKT

Insemination (DERI)

Anhang

Häufige Fragen

Was ist das Deutsche IVF-Register (D·I·R)?

Das Deutsche IVF-Register e.V. erfasst seit 1982 die Behandlungen der deutschen Kinderwunschzentren. 138 von 141 Mitgliedszentren lieferten Daten für die Jahre 2024 und 2025. Das Jahrbuch 2025 fasst die Ergebnisse zusammen.

Wie viele Kinderwunschbehandlungen gab es 2025 in Deutschland?

2025 wurden 139.907 Behandlungszyklen erfasst, davon 136.770 plausibel dokumentiert (97,8 %). Das sind 3,1 % mehr plausible Zyklen als 2024. Von den plausiblen Zyklen waren 61,1 % Zyklen mit Eizellentnahme, 38,9 % Behandlungen mit zuvor eingefrorenen Eizellen oder Embryonen.

Was bedeutet „plausibel dokumentiert“?

Jede dokumentierte Behandlung durchläuft ein Regelwerk des D·I·R, das etliche Angaben daraufhin prüft, ob sie so passen und stimmen können. Dies geschieht bei jeder Eingabe und das Zentrum kann solche Meldungen sehen und die Eingabe nochmals prüfen. Ausgewertet werden nur plausibel dokumentierte Behandlungen. 2025 waren 136.770 von 139.907 dokumentierten Zyklen plausibel (97,8 %).

Was bedeutet „prospektiv erfasst“?

Ein Zyklus gilt als prospektiv erfasst, wenn das Kinderwunschzentrum ihn im Register dokumentiert, bevor das Ergebnis der Behandlung bekannt ist, also noch vor einem möglichen Schwangerschaftsnachweis. Wird ein Zyklus erst nachträglich eingetragen, wenn der Ausgang schon feststeht, gilt er als retrospektiv erfasst. Prospektive Erfassung verhindert, dass bevorzugt erfolgreiche Behandlungen gemeldet werden, und macht die Erfolgsraten verlässlicher. 2025 wurden 125.569 von 136.770 plausiblen Zyklen prospektiv erfasst (91,8 %). Weltweit ist das Deutsche IVF-Register das einzige Register, das diesen Anteil ausweist.

Wie viele Kinder wurden in Deutschland nach IVF geboren?

Zwischen 1997 und 2024 wurden laut Deutschem IVF-Register 457.280 Kinder nach In-vitro-Fertilisation geboren.

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